App „Mobiles Bezahlen“: Umfangreiches Update

Die App „Mobiles Bezahlen“ bietet Sparkassen-Kunden mit Android-Smartphones seit Ende März ein neues Design und eine zusätzliche Sicherheitsstufe. Außerdem schafft das aktuelle Update die technische Grundlage für die Integration weiterer Anwendungen.

Neue Elemente wie Illustrationen, Animationen, kurze Anleitungen und Erläuterungen führen die Nutzer durch die Funktionen und sollen die „User Experience“ verbessern. Der Zugriff auf die App ist jetzt durch eine PIN geschützt. Nutzer können sie nun ausschließlich mit Eingabe einer selbst gewählten App-PIN öffnen oder je nach Wunsch und Verfügbarkeit auch per Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.

Für den Bezahlvorgang mit den digitalen Karten entsteht durch die neue App-PIN kein zusätzlicher Schritt. Auch mit der neuen App-Version muss der Kunde sein Smartphone mit seiner individuell hinterlegten Methode entsperren und das Handy zum Bezahlen an das Kassenterminal halten. Das App-Update erfordert keine erneute Digitalisierung der hinterlegten Karten. Die bestehenden Daten werden nach dem Festlegen der App-PIN automatisch übertragen und können sofort genutzt werden.

Die neue App-Version hat die S-Payment gemeinsam mit der Star Finanz, einem Unternehmen der Finanz Informatik, entwickelt.

Aktuell ist die App nach Angaben der S-Payment mehr als eine Million Mal auf Smartphones von Sparkassen-Kunden installiert, und gut 800.000 Kunden nutzen die App auch zum Bezahlen. Seit Anfang 2019 gab es knapp 18 Millionen Zahlungen mit einem Umsatz von rund 470 Millionen Euro. Bereits Ende Juni 2020 hatte die Zahl der App-Installationen bei 1,16 Millionen (SOURCE 8/2020, S. 3) gelegen.

Erik Meierhoff, Geschäftsführer der S-Payment: „Die App ‚Mobiles Bezahlen‘ wird von den Sparkassen-Kunden sehr gut angenommen. Mit dem Update baut die Sparkassen-Finanzgruppe auf diesem Erfolg auf und schafft die technische Grundlage für die Integration weiterer Anwendungen. Ziel ist es, die App sukzessive zu einer Mobile Payment-Wallet auszubauen.“ Neben den digitalen Karten sollen dort zukünftig weitere Bezahlverfahren und zahlungsnahe Services, wie zum Beispiel Mehrwertprogramme, Ratenkredite oder die Kontaktlos-Nutzung von Geldautomaten integriert werden.

Frank Braatz (verantwortlich für das Programm der jährlich stattfindenden ProfitCard) veröffentlichte diesen Beitrag in der SOURCE 04/2021.

Neueste Artikel

ibi research hat sich in einer Studie mit den aktuellen Herausforderungen des Online-Handels in der Zahlungsabwicklung sowie im Risiko- und Forderungsmanagement beschäftigt. Über 100 Unternehmen mit eigenem Online-Shop haben…
Die libysche Aman Bank for Commerce and Investment hat die Convego-Instant-Issuance-Kiosklösung von Giesecke+Devrient (G+D) erfolgreich in Betrieb genommen. Mit den neuen Self-Service-Systemen können Banken innerhalb von Minuten personalisierte Debit-…
Seit dem 1. April verantwortet Fabiana Mingrone die Geschäftsleitung von American Express in Deutschland. Sie folgt damit auf Sonja Scott, die nach fast drei Jahren als Country Managerin die…

Kommentar oder kurze Frage loswerden?

Kein problem!

  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.