Berliner Verkehrsbetriebe: Neue Guthabenkarte

Seit dem 4. Oktober kann in Berlin beim Ticketkauf in allen BVG-Bussen die Zahlung außer mit girocard oder Kreditkarte auch mit der neuen BVG-Guthabenkarte erfolgen. Damit ermöglichen die Berliner Verkehrsbetriebe allen Fahrgästen einen bargeldlosen Ticketkauf in rund 1.500 Bussen.

Die BVG-Guthabenkarte ist ein wiederaufladbares, elektronisches Zahlungsmittel, das zunächst in allen Bussen zum Ticketkauf sowie in Kundenzentren für alle Produkte der BVG genutzt werden kann. Zum Start ist die Karte in den BVG-Kundenzentren erhältlich und vor Ort oder im Online-Portal unter bvg.de/guthabenkarte mit jedem beliebigen Betrag bis maximal 150 Euro monatlich aufladbar.

Christine Wolburg, Bereichsleiterin Vertrieb und Marketing der BVG: „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, nicht bis zum Ausbau der kompletten Vertriebsstrukturen zu warten, sondern unseren Fahrgästen so schnell wie möglich diesen neuen Service anzubieten. Somit ist allen BVG-Kunden besonders während der noch andauernden Pandemie die Möglichkeit einer bargeldlosen Zahlung auch ohne girocard oder Kreditkarte in unseren Bussen gegeben. Unsere Kollegen arbeiten auf vielen Ebenen daran, das Angebot rasch auszubauen und die BVG-Guthabenkarte zu einem noch attraktiveren Zahlungsmittel zu machen.“

Die BVG hat das Ziel, das Vertriebsnetz schnellstmöglich auszubauen, sodass bereits in den nächsten Wochen rund 500 Annahmestellen von Lotto Berlin sowie Kioske und Reisemärkte in Berlin als Vertriebsstellen hinzukommen sollen. Im Frühjahr 2022 wird die Karte dann auch an allen BVG-Ticketautomaten mit einem beliebigen Betrag wiederaufladbar sein. In den Annahmestellen von Lotto Berlin soll zunächst der Kauf von Karten mit einem Festbetrag von 10 Euro möglich sein. Perspektivisch soll überall, wo die BVG-Guthabenkarte erhältlich ist, die Aufladung mit einem Wunschbetrag möglich sein. Im Frühjahr 2022 stehen allen Kunden bereits rund 1200 Anlaufstellen zum Erwerb oder Aufladung der Karte zur Verfügung.

Die Aufladung der Guthabenkarte kann mit Bargeld sowie mit allen gängigen Debit- und Kreditkarten durchgeführt werden. Sollte das Guthaben einmal nicht mehr gebraucht werden, haben Fahrgäste die Möglichkeit, sich den Restbetrag auszahlen zu lassen. Bei einem Guthaben bis 50 Euro ist dies in den Kundenzentren der BVG in bar möglich, bei einem Betrag über 50 Euro wird der Restbetrag auf das Konto überwiesen.

Die Höhe des Guthabens kann man im BVG-Call-Center, in den BVG-Kundenzentren sowie unter BVG.de/Guthabenkarte abfragen. Da es sich hierbei um keine personengebundene Karte handelt, ist diese jederzeit an eine beliebige Person übertragbar und wie Bargeld zu betrachten.

In dem Projekt arbeitet die BVG mit den Dienstleistern epay und AVS sowie mit der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) zusammen.

Frank Braatz (verantwortlich für das Programm der jährlich stattfindenden ProfitCard) veröffentlichte diesen Beitrag in der SOURCE 10/2021.

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