Smart Home: Infineon führt Entwicklung des Standards „Connected Home over IP“ der Zigbee Alliance an

Weltweit führende Hersteller und Anbieter von Smart-Home-Geräten entwickeln gemeinsam einen globalen Standard für das Smart Home. Die Arbeitsgruppe „Connected Home over IP“, kurz CHIP, der Zigbee Alliance will sowohl die Kompatibilität als auch die Sicherheit von Smart-Home-Produkten erhöhen und deren Nutzung vereinfachen. Als ein weltweit führender Anbieter von Sicherheitslösungen trägt die Infineon Technologies AG dazu bei, Sicherheitsmerkmale zu definieren, die von Herstellern einfach zu integrieren und von Verbrauchern einfach zu bedienen sind.

„Wir sind davon überzeugt, dass ‚CHIP‘ als industrieweiter Standardisierungsansatz die Herstellung und Implementierung von Smart-Home-Lösungen ankurbeln wird“, sagte Steve Hanna, Senior Principal bei Infineon und Leiter mehrerer Sicherheitsteams innerhalb der CHIP-Arbeitsgruppe. „Hardware-Sicherheit ist unübertroffen, wenn es um den Schutz der Privatsphäre und die Datensicherheit der Nutzer geht. Wir haben all unsere Expertise eingebracht, um das Zuhause sicher und einfach mit dem Internet zu verbinden.“

Ob Arbeit, Schule, Unterhaltung oder gesundheitliche Anwendungen: angesichts der Corona-Pandemie verlagern sich außerhäusliche Aktivitäten immer stärker in private Haushalte. Infolgedessen werden neue Anwendungen und Funktionalitäten nachgefragt, die von der Sicherheitsüberwachung bis hin zu energieeffizienter Beleuchtung oder Belüftung der Räume reichen. Für den Verbraucher werden Aspekte wie sicheres und einfaches Installieren und Steuern der Smart-Home-Lösungen zu wichtigen Kriterien für die Kaufentscheidung.

Wie funktionert der Smart-Home-Standard CHIP?

Mit CHIP werden Verbraucher ein neues Maß an Professionalität erfahren, wenn sie ein neues Gerät in ihr Heimnetzwerk anbinden. Die Identität eines Gerätes kann während der gesamten Lebensdauer – von der Designphase bis zur Verschrottung – in Hardware-basierter Sicherheit gespeichert und aktualisiert werden. Dank Hardware-basierter Sicherheit kann man auf unsichere Passwörter verzichten,  die Geräteintegrität durch gesicherte Firmware-Updates schützen und private Daten nach dem neuesten Stand der Technik verschlüsseln.

Als Teil der CHIP-Arbeitsgruppe engagiert sich Infineon federführend in allen wichtigen Sicherheitsteams. Diese definieren unter anderem die Grundelemente für die Verschlüsselung, den Gerätenachweis und die Integrität sowie die Anforderungen für die Sicherheitszertifizierung von Smart-Home-Geräten.

Der CHIP-Standard für das Smart Home ist vergleichbar mit dem TPM-Standard, der die Messlatte für die PC-Sicherheit höher gelegt hat. Er soll Herstellern helfen, das Sicherheitsniveau von Smart-Home-Geräten deutlich zu erhöhen und dabei die Kosten sowie Komplexität dank einfach zu integrierender Sicherheitshardware möglichst niedrig zu halten.

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