Visa: Mobile Payment legt weiter zu

Die Nutzung mobiler Bezahlmöglichkeiten nimmt in Deutschland weiter zu. Der Anteil derer, die bereits mobil bezahlt haben, erhöht sich auf 16 Prozent – verglichen mit 12 Prozent im Vorjahr und 6 Prozent im Jahr 2019. Dies geht aus dem diesjährigen Mobile Payment Monitor von Visa in Zusammenarbeit mit forsa hervor. Die repräsentative Umfrage wurde nach 2019 und 2020 nun zum dritten Mal durchgeführt.

Nicht nur der Anteil der Mobilzahler steigt, auch die Nutzungsintensität nimmt zu: Fast die Hälfte (46%) derer, die im stationären Handel mit dem Smartphone bezahlen, nutzen diese Bezahlmethode mehrmals pro Woche. Im Vorjahr waren es noch 35 Prozent. Wie in den Vorjahren zeigt sich, dass die Vorteile dieser Bezahlmethode erst beim Ausprobieren wirklich erkannt werden. So sehen 77 Prozent der Menschen, die bereits mobil bezahlen, die Zeitersparnis als Vorteil.

Mit zunehmender Nutzung mobiler Bezahlmöglichkeiten ist diese Zahlungsweise auch für das Kassenpersonal keine Besonderheit mehr: Mussten 2019 noch 55 Prozent der Mobilzahler das Personal über die Möglichkeit zum mobilen Bezahlen aufklären, sind es in diesem Jahr nur 29 Prozent.

Nicht nur im stationären Handel, auch im E-Commerce nehmen Käufe mit mobilem Endgerät zu. Mittlerweile haben bereits 62 Prozent der Konsumenten schon einmal Waren oder Dienstleistungen mit einem mobilen Endgerät im Internet gekauft; im Vorjahr waren es 55 Prozent.

Über alle Altersgruppen hinweg steigt der generelle Trend zum Onlinehandel: Fast die Hälfte der Menschen in Deutschland (46%) kauft nun öfter online ein als vor der Pandemie. Im Zuge dessen setzen sich auch Omnichannel-Angebote durch: Vier von zehn Verbraucher (42%) haben bereits Click & Collect genutzt, Click & Meet – also die Terminvereinbarung für einen Einkauf im Geschäft – nutzten 31 Prozent.

Im Zuge der Corona-Krise hat das kontaktlose Bezahlen in den vergangenen zwei Jahren einen bedeutenden Wandel erlebt. Zahlte im Jahr 2019 nur die Hälfte der Verbraucher (55%) kontaktlos, sind es mittlerweile rund neun von zehn (87%). Wie auch in den Vorjahren schätzen Verbraucher am kontaktlosen Bezahlen, dass es schnell geht und sie seltener Bargeld abheben müssen. Nicht nur der Komfort, auch die Rücksicht auf andere fließt in die Bewertung ein: Sieben von zehn Befragten glauben, dass das kontaktlose Bezahlen für das Kassenpersonal angenehmer ist und sehen dies als größten Vorteil der Bezahlmethode an.

Albrecht Kiel, Regional Managing Director Central Europe bei Visa: „Wir sehen, dass sich die Trends aus dem Vorjahr fortsetzen. Das kontaktlose Bezahlen ist flächendeckend im Alltag angekommen und mobiles Bezahlen wird in Deutschland kontinuierlich beliebter. Die Zukunft des Bezahlverhaltens wird auch in einer Welt nach der Corona-Pandemie weiter digital sein. Denn die Menschen möchten die Vorteile der schnellen, sicheren und komfortablen Bezahlmöglichkeiten nicht missen.“

Folglich ist die Bargeldnutzung weiterhin rückläufig: Gaben 2019 noch 71 Prozent der Verbraucher an, häufig mit Bargeld zu bezahlen, sank der Anteil im Jahr 2020 auf 60 Prozent. In diesem Jahr sind es mit 50 Prozent nur noch die Hälfte der Befragten.

Frank Braatz (verantwortlich für das Programm der jährlich stattfindenden ProfitCard) veröffentlichte diesen Beitrag in der SOURCE 09/2021.

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