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The World of Smart ID Solutions

 

Berlin I 19. – 21. Januar 2026.

Bild von Dr. Axel Schmidt
Elektronische Vertrauensdienste, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen BNetzA

Dr. Axel Schmidt, Dipl.-Math., Studium der Mathematik mit Schwerpunkten Kryptographie und IT-Sicherheit, Promotion im Fachbereich Informatik an der Technischen Universität Darmstadt, seit 2011 Referent im Referat Elektronische Vertrauensdienste der Bundesnetzagentur in Mainz, nach langer Zuständigkeit für technische Verfahren derzeit hauptsächlich tätig in EU-Gremien sowie in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Beratung.

19.01.2026

12:10
13:05
Digitale Identität

FORUM 2-A | LECTURES Wie kann eine EUDI-Wallet verlässlich werden?

Nach eIDAS 2.0 sind alle EU-Mitgliedstaaten verpflichtet, bis 2026 eine digitale Brieftasche („EUDI-Wallet“) einzuführen. Mit ihr soll jeder Bürger seine Identität und weitere Nachweise europaweit gegenüber staatlichen oder privatwirtschaftlichen Diensten erbringen können – und das auf hohem Vertrauensniveau. Die Umsetzungen von Mitgliedsstaaten und privaten Anbietern unterscheiden sich mitunter grundlegend voneinander, darum stellt sich die Frage, wie die Mindestanforderungen aus eIDAS angemessen implementiert werden können. In dieser Session werden technische Anforderungen an EUDI-Wallets aus verschiedenen Perspektiven vorgestellt.

Felix Kußmaul (Moderation)
Referat D 12 - eID-Komponenten und hoheitliche Dokumente, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI
Nils Michael
Referat D 12 - eID-Komponenten und hoheitliche Dokumente, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI
Dr. Manuel Peter
Referent, Die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit BfDI
Dr. Axel Schmidt
Elektronische Vertrauensdienste, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen BNetzA
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14:45
15:40
Digitale Identität

FORUM 4-A | LECTURES Die neuen eIDAS-Vertrauensdienste

Die 2024 überarbeitete eIDAS-Verordnung enthält neben den Vorgaben für die EUDI-Wallet auch die Definition zahlreicher neuer qualifizierter Vertrauensdienste. Diese Session bietet einen Überblick zur Regulatorik, Technik und dem Marktpotenzial rund um die Attestierung elektronischer Attribute für digitale Nachweise, elektronischer Archivierungsdienste, der qualifizierten Verwaltung von Fernsignatur- und Fernsiegel-Erstellungseinheiten und elektronischer Journale.

Weiterhin wird ein Einblick gegeben, welche neuen Compliance-Anforderungen für etablierte Vertrauensdienste, insbesondere Signatur und Siegel, durch die Durchführungsverordnungen entstanden sind. Die anschließende Diskussionsrunde erörtert, inwieweit das Angebot an Vertrauensdiensten in Deutschland noch bedarfsgerecht auf nachhaltiger Basis marktkonform erbracht werden kann. Zusätzlich wird eine erste Einschätzung getroffen, ob die in 2026 erfolgende Gesetzgebung zur European Business Wallet durch die Schaffung harmonisierter qualifizierter Zustelldienste, die durch die Beendigung der De-Mail entstandene Lücke schließen kann.

Arno Fiedler (Moderation)
Owner & CEO, Nimbus Technologieberatung GmbH
Christian Drews
Leiter Personal und Recht, Governikus GmbH & Co. KG
Jörg-Matthias Lenz
Direktor Marketing & Kommunikation, Namirial Deutschland GmbH
Dr. Axel Schmidt
Elektronische Vertrauensdienste, Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen BNetzA
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