The World of Smart ID Solutions
Berlin I 19. – 21. Januar 2026.
Michael Hohensee ist Head of SINA Cloud Competence Center bei der SysEleven GmbH, dem 100%-igen Cloud-Tochterunternehmen der secunet. Er verantwortet die strategische und vertriebliche Positionierung der secunet Hochsicherheits-Cloud SINA Cloud über alle Marktsegmente. Sein Fokus liegt auf sicheren, souveränen Cloud-Lösungen für den vertraulichen Informationsaustausch in regulierten Umfeldern – insbesondere im Public Sector mit Schwerpunkt Bundes- und Landesbehörden sowie in den Bereichen innere und äußere Sicherheit, einschließlich Auslandsgeschäft. Seine Mission: hochsichere Cloud-Angebote „Made in Germany“ für eine vertrauenswürdige Digitalisierung bereitzustellen.
Sein Berufsweg ist geprägt durch Tätigkeiten im Technologieumfeld und in der Geschäftsfeldentwicklung im Public Sector. Dabei verantwortete er u. a. ein europäisches Team im Bereich KI/Fraud & Security Intelligence mit Schwerpunkt Betrugsprävention und -bekämpfung für Finanzdienstleister, öffentliche Auftraggeber und Sicherheitsbehörden. Als zertifizierter Projektmanager begleitete er zahlreiche KI-basierte Projekte unterschiedlicher Komplexität. Zuvor war er u.a. bei SAS Institute, Oracle sowie als selbstständiger Berater für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben tätig. Ausbildungsabschlüsse: Diplom-Ingenieur (Nachrichtentechnik/Technische Informatik) und Betriebswirt (VWA).
Die Bearbeitung von Verschlusssachen erfordert laut VSA die Freigabe eines geeigneten informationstechnischen Verbundes (VS-IT) durch die betreibende und nutzende Behörde sowie einen VS-konformen Betrieb durch belehrte und ermächtigte Nutzer.
In großen Behörden mit Sicherheitsschwerpunkt wird regelmäßig die gesamte interne IT eine VS-Freigabe besitzen, von der Außenwelt insbesondere durch einen kryptografischen Perimeter getrennt sein und die Nutzung offener Dienste über spezielle Strukturen stattfinden (sog. P-A-P und Schadsoftware-Erkennungssoftware).
Im zahlen- und nutzermäßig überwiegenden Teil der föderalen Verwaltungen findet VS-Bearbeitung jedoch bislang eher punktuell statt, wenn auch mit steigender Tendenz. Für diese Verwaltungen sind Aufbau, Freigabe und Betrieb einer eigenen VS-IT personell und budgetär nur schwer darstellbar.
Der Workshop stellt einen Weg zur Verschlusssachen-Bearbeitung vor, der mit Hilfe einer Kombination von optional VS-konformen Endgeräten und einer von öffentlichen oder privaten Dienstleistern betriebenen „virtuellen Behörde“ eine VS-Bearbeitung ab dem ersten User darstellbar macht.
Im Workshop sollen nach einem kurzen Impulsvortrag der vorgestellte Ansatz sowie die technischen und regulatorischen Voraussetzungen für die virtuelle VS-Behörde diskutiert werden.