Im Juni 2021 wurde der Bremer Projektantrag mit einem Volumen von etwa 30 Millionen Euro durch das Bundesinnenministerium (BMI) bewilligt. Damit kann die Freie Hansestadt bei der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen in Deutschland einen weiteren bedeutenden Anteil leisten.

Im Zentrum des neuen Projektauftrags steht die Verbesserung des Prozesses für Unternehmen bei der öffentlichen Vergabe. Eine ganze Reihe von Verwaltungsleistungen werden digitalisiert und miteinander verzahnt, mit denen Unternehmen an Ausschreibungsprozessen beteiligt und öffentliche Beschaffungen organisiert werden. Durch eine bundeseinheitliche Lösung sollen zukünftig möglichst viele Unternehmen für die Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen gewonnen werden. Mit der Umsetzung des neuen Digitalisierungsprojektes knüpft Bremen an die Erfahrungen mit der Entwicklung der E-Rechnung an.

Finanziert wird das Projekt aus Konjunkturmitteln des Bundes im OZG-Digitalisierungsprogramm Föderal („OZG-Föderal“). Es wird nach dem „Einer für Alle“ (EfA)- Prinzip umgesetzt. Das EfA-Prinzip folgt der Idee der Arbeitsteilung: Ein Bundesland entwickelt eine Lösung für alle föderalen Ebenen und die anderen Bundesländer können sich der Lösung anschließen.

Der Auftrag umfasst drei Teilprojekte, die unterschiedliche Aspekte des Vergabe- und Beschaffungsprozesses in den Fokus nehmen:

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