KKH fordert elektronische Gesundheitskarte ohne Passfoto

Der KKH-Chef geht von zusätzlichen Kosten für die GKV in Höhe von rund 250 Millionen Euro aus, die allein für die Fotobeschaffung per Anschreiben inklusive Nachfassaktion und die Digitalisierung der Fotos entstehen. Die Kosten der Versicherten (z. B. für Fotoerstellung) sind nicht mit berücksichtigt. „“Der Effekt eines Passfotos auf der Gesundheitskarte zur Verhinderung von Missbrauch wird überschätzt““, sagt Kailuweit. „“Es genügt, wenn Patienten in Zweifelsfällen zur Legitimierung ihren Personalausweis vorzeigen. Kreditkarten werden ebenfalls meistens ohne Foto ausgestellt. Auch im Bankwesen wird stichprobenhaltig der Nachweis über den Personalausweis erbracht. Der finanzielle Aufwand für ein Foto steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Die Politik ist verpflichtet, nicht nur die Senkung des Beitragssatzes zu fordern, sondern diese aktiv zu begleiten und wie in diesem Fall unnötige Mehrausgaben zu verhindern““, so Kailuweit. Bei der Einführung der österreichischen e-card hat man auf die Fotos vezichtet, um das Rollout der Karten nicht zu gefährden, wie der Projektleiter Volker Schörghofer auf der CeBIT erklärte. www.kkh.de www.chipkarte.at 

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