Handy-Parken in immer mehr Städten möglich

Weil beim Handy-Parken minutengenau abgerechnet werden kann, entfällt das Überzahlen der Parkzeit und auch Nachwerfen von Geld wird überflüssig. Dank einer speziellen Erinnerungsfunktion wird der Autobesitzer außerdem per SMS rechtzeitig vor dem Ablauf der Höchstparkdauer gewarnt. Bei Unternehmen mit eigenem Fuhrpark können alle Parkvorgänge auf einer monatlichen Sammelrechnung aufgelistet werden. Handy-Parken ist genauso teuer wie das normale Parkticket. Allerdings zahlt man bei den Diensten mit Registrierung nur die Zeit, in der der Wagen abgestellt ist. Dadurch kann die Gebühr eingespart werden, die bei den meisten Betreibern für den Service anfällt. In der Regel wird sie pro Transaktion, bei manchen als monatliche Pauschale berechnet. Die sogenannte Parkraumbewirtschaftung ist Sache der Kommunen. Ob Handy-Parken angeboten wird oder nicht, können Bürger zum Beispiel auf den offiziellen Internetseiten der Städte oder durch einen Anruf im Bürgerbüro bzw. bei der Behördenrufnummer 115 herausfinden. In den Städten, in denen mehrere Handy-Parken-Firmen ihre Dienste anbieten, empfiehlt der BITKOM einen Vergleich der Angebote. Bei den meisten Betreibern müssen sich die Nutzer registrieren. Nach dem Abstellen des Autos in einem Handy-Parken-Bereich rufen registrierte Nutzer von ihrem registrierten Mobiltelefon aus den Betreiber an und übermitteln die Nummer der Parkzone. Damit startet der Parkvorgang. Durch einen zweiten Anruf beendet man ihn. In manchen Städten wie Fürth und Oberhof gibt es Handy-Parken ohne Registrierung. Nutzer übermitteln hierbei per SMS das Autokennzeichen mit der gewünschten Parkdauer an den Anbieter. Zehn Minuten vor Ablauf der Parkzeit wird der Nutzer per SMS erinnert. Er hat dann die Möglichkeit, mit einer neuerlichen SMS die Parkzeit zu verlängern. Abgerechnet wird bei diesem System über die Handyrechnung bzw. das Telefonguthaben. www.bitkom.org 

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