Thorsten Dirks ist neuer BITKOM-Präsident

„Ich freue mich über die Wahl und danke den Bitkom-Mitgliedern für ihr Vertrauen“, sagte Dirks in Berlin. Dirks will die Rolle des Bitkom als Treiber der Vernetzung und Digitalisierung weiter stärken. Die Digitalisierung stelle Deutschland vor große Herausforderungen. „Wir müssen die digitale Teilhabe Deutschlands sichern und ausbauen – als Industriestandort im globalen Wettbewerb, als Bildungsnation im ‚War for talents‘ oder auch als Gesellschaft, die zu Recht stolz auf ihre Offenheit ist.“ Die Digitalisierung erfordert Dirks zufolge die Vernetzung aller Lebensbereiche:  „Es geht um nichts weniger als die intelligente Vernetzung von Politik und Wirtschaft, von Individuum und Gesellschaft, von Arbeitsplatz und Heim oder auch von Öffentlichkeit und berechtigter Privatsphäre. Die Frage der Digitalisierung – und wie wir sie gestalten – wird entscheidend sein für unsere Zukunft.“

Thorsten Dirks (52) ist Chief Executive Officer (CEO) und Vorstandsvorsitzender der Telefónica Deutschland Holding AG. Zuvor war Dirks sieben Jahre Vorsitzender der Geschäftsführung der E-Plus Gruppe, die heute Teil von Telefónica Deutschland ist. Ab 2011 verantwortete er zusätzlich das internationale Mobilfunkgeschäft der ehemaligen E-Plus-Muttergesellschaft KPN. Thorsten Dirks ist Diplom-Ingenieur und studierte Elektrotechnik und Nachrichtentechnik an der Universität Hamburg.

„Thorsten Dirks ist der richtige Präsident zur richtigen Zeit. Er genießt als Gesprächspartner höchste Wertschätzung, sowohl in der Wirtschaft als auch in der Politik“, sagte Kempf. „Dirks kennt die Themen rund um Digitalisierung und Netze wie kein zweiter. Dieses Know-how wird für Deutschland sehr wertvoll sein – bei der Modernisierung der Infrastrukturen, der digitalen Transformation unserer Volkswirtschaft und der Entwicklung einer inklusiven digitalen Gesellschaft.“

Das Bitkom-Präsidium dankte Kempf für sein erfolgreiches Engagement in den vergangenen vier Jahren. Unter seiner Ägide hat Bitkom wichtige inhaltliche Positionen zu den Snowden-Enthüllungen und zur Cyberkriminalität, zur Verbesserung der IT-Sicherheit oder zum Datenschutz entwickelt und substanzielle Vorschläge zur Digitalen Agenda der Bundesregierung und dem Konzept Digitaler Souveränität gemacht. Mit der hub conference hat Bitkom zuletzt eine der führenden Digitalkonferenzen in Europa etabliert. Während Kempfs Amtszeit konnte der Bitkom die Zahl seiner Mitglieder von 1.000 auf inzwischen 1.500 kräftig steigern.

Bei den Wahlen zum Bitkom-Präsidium wurden die amtierenden Vizepräsidenten Achim Berg (Bertelsmann / Arvato), Ulrich Dietz (GFT Technologies) und Timotheus Höttges (Deutsche Telekom) sowie Schatzmeister Michael Kleinemeier (SAP) in ihren Ämtern bestätigt. Sie bilden gemeinsam mit dem Präsidenten den geschäftsführenden Vorstand des Bitkom e.V. Neu ins Präsidium aufgerückt sind Martin Börner (Samsung), Heiko Meyer (Hewlett-Packard), Dr. Hermann Rodler (Nokia) und Dirk Röhrborn (Communardo Software). Sechs weitere Präsidiumsmitglieder wurden in ihren Mandaten bestätigt.

www.bitkom.org

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