Das neue System mit dem Namen M-IDentity besteht aus einem USB-Stick sowie einer Chipkarte mit PIN-Code. Das Herzstück ist der USB-Stick, welcher einen Webbrowser enthält. Der eigens für die Migros Bank konzipierte Browser ist in der Lage, das M-BancNet aufzustarten, ohne dafür den auf dem Computer installierten Browser zu benutzen. Mit dieser Trennung von den übrigen Internetprogrammen auf dem Computer soll das System vor Attacken aus dem Internet geschützt werden. Die zweite Komponente von M-IDentity ist eine Chipkarte im SIM-Kartenformat, deren Einsatz zum Beispiel in der Mobiltelefonie verbreitet ist. Jeder M-BancNet-Kunde erhält eine solche Chipkarte, auf der sich ein kundenspezifisches PKI-Zertifikat befindet. Erst mit eingelegter Chipkarte wird der USB-Stick funktionsfähig. Um den Zutritt ins M-BancNet zu erhalten, muss sich der Benutzer zudem über einen nur ihm bekannten PIN-Code ausweisen. Da bei dem neuen System keine Software auf dem Computer installiert werden muss, kann der USB-Stick an jeden PC angeschlossen werden, um ins M-BancNet einzusteigen. Entwickelt wurde das System durch den deutschen IT-Security-Anbieter Kobil Systems aus Worms. Laut Kobil bietet bereits eine deutsche Großbank das System ihren Firmenkunden exklusiv an und hat damit sehr positive Erfahrungen gesammelt. Bei der Migros Bank ist die Einführung von M-IDentity ab Mitte 2008 geplant. Die Nutzer des M-BancNet erhalten die erforderliche Ausrüstung kostenlos. PublicRelations@kobil.com www.kobil.com harald.nedwed@migrosbank.ch www.migrosbank.ch
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