Vier von fünf Händlern wünschen sich einheitliche Standards für Mobile Payment

„Der ungebremste Siegeszug der Smartphones hat nun auch die Händler überzeugt, dass Mobile Services für eine funktionierende Multichannel-Strategie unverzichtbar sind – ja sogar mehr noch – als zentrales Glied die Verknüpfung der digitalen mit der physischen Welt darstellt,“ so Ercan Kilic, Leiter des Strategieprojekts MobileCom bei GS1 Germany, anlässlich der M-Days in Frankfurt. Im Zentrum des Interesses steht dabei derzeit das Thema Mobile Payment: 79 Prozent der befragten Handelsunternehmen wünschen sich heute eine einheitliche technische Lösung für mobiles Bezahlen – noch vor einem Jahr waren es lediglich 33 Prozent. Über alle befragten Gruppen ergab sich sogar ein Durchschnittswert von 94 Prozent Zustimmung, dass Mobile Payment idealerweise händlerübergreifend sowie mittels eines standardisierten Nutzungsablauf erfolgen sollte. Dabei bescheinigen die Befragten der Near Field Communication (NFC) das größte Zukunftspotenzial als technische Lösung neben BLE und Code-basierten Verfahren. Mehr als die Hälfte der Händler plant, bis zum Jahr 2016 kontaktloses Bezahlen anzubieten.

Der Studie zufolge ist der Begriff „Mobile Wallet“ inzwischen ebenfalls bei den Händlern etabliert (75 Prozent), und auch Mobile Couponing wird mehrheitlich als zukunftsfähiges Geschäftsmodell eingestuft. „Wie alle Beteiligten der Wertschöpfungskette erkennen die Händler inzwischen, dass Mobile Commerce ein langfristiger Trend ist, der weit mehr Chancen als Risiken birgt. Doch bis zum finalen Durchbruch sind noch verschiedene Hürden zu meistern. Erfolgsentscheidend ist vor allem die Entwicklung unternehmensübergreifender technischer Standards“, erklärt Ercan Kilic. Die dritte Auflage der Trendstudie „Mobile in Retail“ ist abrufbar unter

www.gs1-germany.de

 

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